Etappe 1: Trier-Kordel


Gewandert am: 15.08.2009



GPS-Daten
Strecke 20 km
Zeit in Bewegung 4 Std. 22 Min.
Schnitt 4,5 km/Std.
Zeit im Stand 2 Std. 28 Min.
Schnitt mit Pausen 2,9 km/Std.
Die Etappe auf dem Satellitenbild anschauen


Wir beginnen unser "Projekt Eifelsteig" in Trier-Pallien an der Kaiser-Wilhelm-Brücke. Über den sogenannten Felsenpfad geht es nach Biewer. Auf diesem wunderschönen Weg bietet sich mehrmals eine fantastische Aussicht auf Trier.
In Biewer angekommen steigen wir eine sehr steile Treppe auf die Höhe hinauf, wo wir dann durch Wald und über ein Feld die Bausch erreichen. Weiter durch den Wald, die Autobahn 64 unterquerend, kommen wir am Eifelkreuz vorbei zur Genovevahöhle. Um diese Höhle rankt sich eine lokale Legende. Sicher ist, dass sie seit Generationen ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel darstellt.
Nach der Genovevahöhle kommen wir nach Ab- und anstrengendem Wiederaufstieg zur Klausnerhöhle. Hier hatten sich in der Vergangenheit schon einige Eremiten niedergelassen.
Auf dem Weg weiter kommen wir an die Abzweigung zur Geierslay. Diese gehört zwar nicht zum Eifelsteig, einen Abstecher zu diesem wunderschönen Aussichtspunkt sollte man sich aber keinesfalls entgehen lassen. Der Umweg von ca. 800 m lohnt sich. Von hier hat man einen klasse Blick ins Kylltal und auch die Burg Ramstein ist zu erkennen.
Vorbei an den "Pützlöchern", einem römischen Kupferbergwerk, gelangen wir zum Butzerbachtal. Der Butzerbach fließt hier durch ein wild-romantisches Tal, welches mit Brücken (Hängebrücke inklusive) und Stegen begehbar gemacht worden ist. Ein sehr schöner und abwechslungsreicher Abstieg beginnt.
Unten angekommen, geht es gleich wieder bergauf. Dieser Anstieg ist extrem und bringt sicher nicht nur völlig ungeübte Wanderer ins Schwitzen. Belohnt wird man mit einem sehr schönen Waldweg Richtung Kordel, welches wir schon bald in schöner Übersicht erblicken dürfen. Der folgende Abstieg ist nicht ohne, dafür stellt er aber die letzten Meter dieser Etappe dar. Willkommen in Kordel.